Mikrowelle Test 2016: Welche Mikrowelle lohnt sich?

Wir haben die aktuell beliebtesten Mikrowellen getestet und stellen Ihnen die Geräte in der Übersicht kurz vor.

Der Testsieger 2016
Samsung GE89MST-1/XEG

Testsieger 2016

Samsung GE89MST-1/XEG Test

Die Samsung GE89MST-1/XEG Mikrowelle ist unser absoluter Testsieger und Kauftipp. Diese Mikrowelle bietet alles, was eine moderne Küche benötigt. Dank der vielen Funktionen, wie zum Beispiel Grill, Auftauen oder einfaches Erwärmen, lässt dieses Modell keine Wünsche offen. Auch das Design kann sich sehen lassen: Hochwertige Edelstahlelemente und ein ansprechendes Display.

Fazit: Wer eine neue Mikrowelle benötigt, sollte hier direkt zuschlagen – besser geht es nicht!

Weitere Informationen und Preise finden Sie im Samsung GE89MST-1/XEG Testbericht

Bestseller
Bomann MW 2235 CB

Bestseller 2016

Bomann MW 2235 CB Test

Die Bomann MW 2235 CB Mikrowelle ist mit einem Preis von rund 50 Euro eine sehr günstige Mikrowelle, die dabei jedoch eine sehr hohe Qualität bietet. Nicht umsonst ist diese einfache Mikrowelle derzeit der absolute Bestseller bei Amazon und Co. Wer ein kleines Budget hat, aber eine gute Mikrowelle kaufen möchte, sollte sich dieses Gerät genau ansehen. Besser geht es in dieser Preisklasse nicht.

Fazit: Eine klassische Mikrowelle, die trotz des geringen Preises eine sehr hohe Qualität bietet!

Weitere Informationen und Preise finden Sie im Bomann MW 2235 CB Testbericht

Unser Geheimtipp
Clatronic MWG 775 H

Unser Geheimtipp

Clatronic MWG 775 H Test

Die Clatronic MWG 775 H Mikrowelle ist derzeit unser Geheimtipp. Mit einem Preis von rund 90 Euro kann diese Mikrowelle mit tollen Funktionen glänzen: Auftauen, Dampfen, Grill und sogar Heißluft zum Backen von Pizza und Baguettes. Auch die Optik des Geräts ist ansprechend in silber/edelstahloptik gehalten. Wem unser Testsieger zu teuer ist, der sollte sich dieses Modell genauer ansehen.

Fazit: Dank der vielen Funktionen und dem günstigen Preis ist diese Mikrowelle unser Geheimtipp!

Weitere Informationen und Preise finden Sie im Clatronic MWG 775 H Testbericht

Mikrowellen Test
Severin MW 7848

Severin Mikrowelle

Severin MW 7848 Test

Die Severin MW 7848 Mikrowelle bietet ähnlich wie unser Testsieger zahlreiche sinnvolle und praktische Funktionen, die für das Kochen und die Essenszubereitung hilfreich sind: Auftauen, Grill, Heißluft/Umluft und automatische Kochprogramme, die das Kochen mit der Mikrowelle noch leichter machen. Mit einem Preis von rund 140 Euro spielt dieses Modell in der obersten Preisklasse mit.

Fazit: Die Automatischen Kochprogramme sind sehr gut und auch die anderen Funktionen überzeugen uns!

Weitere Informationen und Preise finden Sie im Severin MW 7848 Testbericht

Whirlpool MAX 38 SL

Whirlpool Mikrowelle

Whirlpool MAX 38 SL Test

Die Whirlpool MAX 38 SL Mikrowelle fällt besonders durch eine komplett andere Bauart und Format auf. Statt eines eckigen Gehäuses ist hier der hintere Teil abgerundet. Auch die Technik überzeugt: Eine Crips-Funktion sorgt für knusprige Ergebnisse und dank der Jet-Funktion können Speisen blitzschnell aufgetaut und heiß gemacht werden. Eine sehr professionelle Mikrowelle.

Fazit: Die innovativen Funktionen machen diese Whilrpool Mikrowelle zu einem Top-Gerät, welches wir uneingeschränkt empfehlen können!

Weitere Informationen und Preise finden Sie im Whirlpool MAX 38 SL Testbericht

 

Unser Mikrowellen Test

Ob aus glänzendem Edelstahl, mit einer schicken Außenschicht aus glänzendem, schwarzem Lack oder als schlichtes Modell mit weißem Kunststoffgehäuse – Mikrowellen erfreuen sich heute einer sehr großen Beliebtheit. Erhältlich sind die unterschiedlichsten Modelle, vom einfachen Haushaltshelfer bis zum großen Luxusobjekt für die Designerküche. Aus diesem Grund fällt die Auswahl eines neuen Modells für den eigenen Bedarf nicht immer leicht. Ein Blick auf Besonderheiten von Mikrowellen im Allgemeinen, sowie auf die Besonderheiten der einzelnen Modelle kann jedoch für eine gute Entscheidungsbasis sorgen. So kann man sich – ggf. in Kombination mit einem Testbericht, eine passende Informationsbasis schaffen. Die Nutzungsgewohnheiten sind sehr vielfältig geworden. Mittlerweile kann man in der Mikrowelle nicht mehr nur den Teller Essen erwärmen. Babyfläschchen sterilisieren, Grillen, Gemüse schonend kochen, Fleisch auftauen oder Kuchen backen, all das ist mit einer Mikrowelle möglich.

Ein Blick auf die Geschichte der Mikrowelle

Mikrowellengeräte gibt es bereits seit den 40er Jahren des vorherigen Jahrhunderts, genauer gesagt seit dem Jahr 1947. Zu verdanken ist die Entwicklung einem amerikanischen Staatsbürger mit dem Namen Percy Spencer. Er stellte fest, dass es möglich ist Nahrungsmittel mithilfe von Mikrowellenstrahlung zu erhitzen. Diese Entdeckung erfolgte übrigens – wie so viele wichtige Entdeckungen – zufällig. Spencer arbeitete im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit mit einem Radargerät und beobachtete, dass die Strahlung, die an die falsche Stelle gelangt war, einen Schokoladenriegel zum Schmelzen gebracht hatte. Auch wenn Spencer sicherlich nicht der einzige war, der zum damaligen Zeitpunkt über solche Erkenntnisse verfügte, setzte er seine Entdeckung als erster wirtschaftlich um. So baute er 1947 den ersten Mikrowellenherd, der damals noch eine beachtliche Größe von einem Meter und achtzig Zentimetern hatte. Die Leistung, die das Gerät vorzuweisen hatte, konnte sich sehen lassen, denn es waren ganze 3000 Watt. Damit leistete es bereits wesentlich mehr als die heute durchschnittlich für den Haushalt eingesetzten Modelle von Mikrowellengeräten. Die Entwicklungen stoppten selbstverständlich nicht beim ersten Gerät und langsam wurden die Haushaltshelfer kleiner und praktischer einsetzbar. Da auch der Preis durch die Neuentwicklungen gesenkt werden konnte, waren Mikrowellengeräte, etwa zu Beginn der 1970er Jahre, bereits sehr stark in den USA verbreitet. Die Verbreitung in Europa erfolgte nach und nach ebenfalls.

Wellen für die Wärme: Wie funktionieren Mikrowellen?

Fertiges Essen aus der Mikrowelle

Fertiges Essen aus der Mikrowelle

Die Funktion einer Mikrowelle zu verstehen, ist nicht ganz einfach. Im Kern geht es bei einer Mikrowelle darum, dass die Wassermoleküle, die in den Speisen enthalten sind, gedreht werden. Die Moleküle des Wassers sind in ihrem natürlichen Zustand elektrisch unausgewogen. Dies liegt an den Unterschieden zwischen den beiden Bestandteilen Wasserstoff und Sauerstoff, aus denen sie bestehen. Nur die Seite des Sauerstoffatoms ist negativ geladen. Kommt ein elektrisches Feld in die Nähe der „unausgeglichenen Wassermoleküle“, so richten sie sich aus. Die Seite des Sauerstoffatoms richtet sich – da negativ geladen – immer in Richtung der positiven Ladung von außen. In der Mikrowelle sind nun elektrische Wechselfelder aktiv. Diese ändern die Position ihrer Ladung und sorgen so dafür, dass sich die Wassermoleküle quasi „mitdrehen“. Durch die Reibung der Wassermoleküle aneinander entsteht Wärme. Alles, was Wasser enthält und in das Gerät gelegt wird, wird also warm.

Einzelnes Gerät oder Einbau-Objekt – unter diesen Mikrowellenmodellen können Sie wählen

Die Technik ist faszinierend, der Nutzwert der Geräte ist beachtlich. Wenn die Entscheidung für den Kauf eines neuen Geräts bereits gefallen ist, sind jedoch noch einige weitere Fragen zu beantworten. Ein erster gut geeigneter Schritt auf dem Weg zur passenden Auswahl ist sicherlich die Entscheidung über die Bauweise des Modells. Die Geräte sind insbesondere in den drei Varianten Einbau-Mikrowelle, Standgerät und Unterbau-Mikrowelle erhältlich.  Gerade wenn gerade der Kauf einer neuen Küche ansteht, ist eine Einbaumikrowelle oft das Objekt der Wahl. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass die Maße des Geräts zu der Aussparung passt, die der Hersteller der Küchenmöbel dafür vorgesehen hat. Ein Blick auf die technischen Daten, bzw. auf die Produktinformationen hilft, schnell das richtige Gerät zu finden.  Soll das Gerät jedoch alleine stehen, kommen auch die einzelnen Standgeräte infrage. Hier gibt es Varianten in den unterschiedlichsten Formen und in den unterschiedlichsten Designs – beispielsweise eine Edelstahlmikrowelle oder eine Kunststoffmikrowelle.  Die Unterbau-Mikrowelle ist eine Variante für Küchen, die eine entsprechende Installationsmöglichkeit bieten. Es bietet sich beispielsweise an, dieses Modell an der Unterseite eines Hängeschrankes zu befestigen. Im Blick sollte man dabei allerdings immer die Stabilität der Konstruktion haben, damit das Gerät nicht versehentlich herunterfallen und beschädigt werden kann.

Von Grill bis Backofen: Die Funktionen Ihres Geräts

Das neue Küchengerät kann so einiges leisten. So verfügen die meisten Geräte über einen Timer und auch die Einstellung der gewünschten Temperatur ist in mehr oder weniger feinen Abstufungen möglich. Darüber hinaus ist in jeder Mikrowelle der klassische Drehteller vorhanden, auf den die Speisen gelegt werden können, um sie anschließend zu erhitzen. Doch auch weitere Funktionen haben sich die Mikrowellenhersteller für Ihre Kundschaft ausgedacht. So findet man beispielsweise auf Wunsch auch eine Mikrowelle mit Grill oder auch eine Mikrowelle mit Backofen. Der Vorteil: Während in der klassischen Mikrowelle nur Speisen mit ausreichendem Wassergehalt erhitzt werden können, eignet sich eine Mikrowelle mit Backofen oder Grill auch für die Zubereitung anderer Speisen. Darüber hinaus gelingen manche Speisen wie beispielsweise eine Pizza in der Mikrowelle mit Backofen, während ein Standardgerät hier nicht mithalten kann. Doch bei allen Funktionen sollte man beachten, eine sekundengenaue Zubereitung der Speisen ist selbst mit Hightech-Modellen nicht möglich.

Markenhersteller bürgen für Qualität

Gibt es einen Mikrowellen Test, so ist oft eine Mikrowelle aus dem Hause eines Markenherstellers der Testsieger. Zu den bekanntesten Anbietern gehören beispielsweise Panasonic, Siemens und Samsung. Aber auch Geräte von Miele, Bosch oder Clatronic, Sharp und Severin sind beliebt. Einige dieser Hersteller verfügen über eine erstaunlich lange Tradition und gehörten sogar zu den Pionieren der Haushaltselektronikentwicklung. Siemens beispielsweise beschäftigt sich bereits seit vielen Jahrzehnten mit dem Mikrowellenproduktbereich. Im Jahr 1957 war man ganz vorne mit dabei und brachte eines der ersten Geräte auf den Markt. Da der Preis für das zwei Zentner schwere Gerät jedoch rund 7.000 D-Mark betrug, war noch viel Entwicklungsarbeit notwendig, bis die Industrie hier größere wirtschaftliche Erfolge erzielen konnte. Die heutigen Geräte der Markenhersteller sind deutlich leichter erschwinglich und es gibt in jeder Preisklasse das passende Modell. Tests zeigen, ob in einem Bereich beispielsweise Bosch vorneliegt, während in einer anderen Kategorie Severin ganz klar zum Testsieger gekürt wird. Hat man sich die entsprechenden Informationen verschafft, so kann man sicherlich davon ausgehen, dass man an dem neuen Mikrowellengerät für lange Zeit seine Freude haben kann.

Mikrowelle Test – wie viel Watt müssen es eigentlich sein?

Häufig orientieren sich Verbraucher an der Watt Zahl, wenn es um die Leistungsfähigkeit einiger Haushaltsgeräte geht. Doch die Annahme, dass eine hohe Watt Zahl immer gut ist, ist falsch. Das gilt auch für die Mikrowelle. Im Mikrowellen Test zeigt sich immer, dass Mikrowellen mit einer sehr hohen Watt Zahl nicht nur Vorteile haben. Das Essen wird zwar schneller heiß, aber nur von außen. Speisen, die von außen gar aussehen und ordentlich dampfen, sind von innen häufig noch gar nicht richtig durchgegart. Viel wichtiger ist, dass die Watt Leistung zum Fassungsvermögen passt. Eine Mikrowelle mit 20l Fassungsvermögen muss keine 1000 Watt haben. Hier reichen 700 Watt durchaus aus. Eine Mikrowelle mit 30-40 Litern Fassungsvermögen, darf dann auch ruhig mal 1000 Watt haben. Viel wichtiger als eine hohe Watt Zahl ist die möglichst stufenlose Regelung.

Bieten das nur teure Mikrowellen? Keineswegs, denn der Mikrowellen Test belegt eindeutig, auch Modelle für unter 100,- Euro können komfortable Bedienelemente mitbringen, wie zum Beispiel der Hersteller Clatronic mit seiner Mikrowelle MWG 775-H eindeutig beweist.

Der Verbraucher sollte sich aber auch die Frage stellen, wie viele Funktionen brauche ich überhaupt? Da nutzt der ausführlichste Mikrowellen Test nichts, wenn man am Ende ein Hightech-Gerät in der Küche stehen hat, aber nur zweimal in der Woche einen Teller Essen aufwärmt. Digitalanzeige, Sensorknöpfe, Gewichtsautomatik und Speicherplätze für Einstellungen, muss das alle sein? Für den einen nicht, für den anderen schon. Vor dem Kauf sollte man sich also immer die Frage stellen, wie nutze ich meine Mikrowelle tatsächlich? Die Begrenzung der Funktionen kann auch den einen oder anderen Euro sparen.

Der Preis – viele Euro müssen ausgegeben werden?

Im Mikrowellen Test ebenfalls sehr interessant, der Preis der Mikrowelle. Wie viele Euro müssen eigentlich ausgegeben werden, um eine leistungsstarke und vernünftige Mikrowelle kaufen zu können? Auch das lässt sich im Mikrowellen Test nicht abschließend beantworten, denn der Preis wird auch von den Funktionen beeinflusst. Möchte ich eine Mikrowelle mit Grill, Dampfgarer, Sensorknöpfen und Speicherfunktion ist diese ganz sicher teuer als das einfache Modell, das Speisen nur Aufwärmen kann. Der Preis der Mikrowellen liegt zwischen 50,- und etwa 300,- Euro. In der Amazon Bestseller Liste liegen die meistgekauften Mikrowellen zwischen 60,- und etwa 150,- Euro. Das ist ein realistischer Preis für eine Mikrowelle mit durchschnittlichen Funktionen. Neben den Funktionen spielt natürlich auch das Design eine Rolle beim Kauf einer Mikrowelle. Möchte ich eine ganz normale, weiße Mikrowelle ohne großen Schnickschnack, zum Beispiel von Severin oder passt in meine Küche eher das schwarze, mit Edelstahl verzierte Modell, zum Beispiel von Sharp oder Samsung?

Mikrowellengeschirr – ein unbedingtes Muss?

Kommen wir zum Schluss noch kurz zum Mikrowellengeschirr. Ist das spezielle Geschirr für die Mikrowelle wirklich ein Muss? Grundsätzlich kann man sagen, nein, ein Muss ist das Mikrowellengeschirr nicht. Ein Blick auf die Rückseite des normalen Tellers oder der Schüssel zeigt, ob das Haushaltsgeschirr geeignet ist. Entweder befindet sich ein Symbol auf der Rückseite, das eine Mikrowelle abbildet oder das Geschirr ist gekennzeichnet mit „mikrowellengeeignet“, mikrowellenbeständig“ oder „mikrowellenfest“. Auf Nummer sicher gehen kann man natürlich mit Mikrowellengeschirr. Die Hitzeverteilung von Mikrowellengeschirr soll besonders optimal sein, so versprechen zumindest die Hersteller. Ob das wirklich stimmt oder ob ein normaler Teller auch ausreicht, davon überzeugt man sich am besten selbst.

Völlig ungeeignet ist Geschirr mit Metalldekor, dessen Metallanteil durch die Strahlen der Mikrowelle beschädigt werden kann. Auch Steingut eignet sich nicht, denn das Steingut kann in der Mikrowelle platzen.

Übrigens gilt es auch Besteck achtsam zu sein. Da immer häufiger Silikon-Produkte verkauft werden, zum Beispiel zum Backen, muss man auf jeden Fall auf die Kennzeichnung achten. Nicht geeignetes Silikon würde sonst in der Mikrowelle schmelzen.

Fazit: Mikrowelle Test 2016 – Welche Mikrowelle lohnt sich?

Der Mikrowelle Test, bzw. Testberichte, kann auf viele nützliche Tipps beim Mikrowellenkauf hinweisen. Letztlich sollte in die Entscheidung aber auch immer das persönliche Nutzungsverhalten einfließen. Für einen Single-Haushalt reicht sicher eine Mikrowelle für unter 100,- Euro, zum Beispiel von Clatronic oder Severin. Für einen 4-Personen-Haushalt, der die Mikrowelle regelmäßig und für verschiedenste Dinge nutzt, sollte die Mikrowelle nicht zu klein sein, verschiedene Funktionen bieten und bei etwa 100,- bis 150,- Euro liegen. Führend sind hier unter anderem Hersteller wie Sharp, Panasonic und Samsung.